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KI-Team für Unternehmen: KI-Mitarbeiter mit festen Rollen

Was ein KI-Team für Unternehmen ist, wie mehrere KI-Mitarbeiter mit klaren Rollen zusammenarbeiten, wie Sie das erste Team aufbauen und unter Kontrolle behalten.

Redaktion SUPER II
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KI-Team für Unternehmen: KI-Mitarbeiter mit festen Rollen
Inhalt des Beitrags

Ein KI-Team für Unternehmen besteht aus mehreren KI-Mitarbeitern, die jeweils eine feste Rolle haben und gemeinsam die Routine einer Abteilung übernehmen. Statt eines einzelnen Assistenten, der alles ein bisschen kann, bauen Sie sich ein kleines digitales Büro auf: eine Kollegin für Belege, einen Kollegen für Marktplätze, einen für die Lead-Recherche. Hier lesen Sie, wie das funktioniert, wie Sie das erste Team zusammenstellen und wie Sie die Kontrolle behalten.

Was ist ein KI-Team und was ist ein KI-Mitarbeiter?#

Die kleinste Einheit ist der KI-Mitarbeiter. Er bekommt eine Aufgabe in normaler Sprache, plant die Schritte und erledigt sie in seiner eigenen Windows-Umgebung: Er öffnet den Browser, meldet sich in Portalen an, arbeitet in Excel und Word, liest das Postfach und füllt Formulare aus. Am Ende liefert er ein Ergebnis, keinen Ratschlag.

Ein KI-Team entsteht, wenn mehrere dieser Mitarbeiter mit unterschiedlichen Rollen zusammenarbeiten. Das Prinzip kennen Sie aus jeder Abteilung: Jeder hat seinen Bereich, Übergaben sind geregelt, und am Ende steht ein gemeinsames Ergebnis. Bei Super Intellect denken alle Mitarbeiter mit dem Modell SUPER II, unterscheiden sich aber durch Rolle, Anweisungen und Zugänge.

Wichtig für die Planung: Sie kaufen nicht einzelne Mitarbeiter, sondern ein KI-Team: ein Abo, ein Team mit Mitarbeitern verschiedener Rollen und einem eigenen Rechner auf den Servern der Plattform. Deshalb wird pro Team und Monat abgerechnet. Limits erreicht: Erweiterung. Mehr nötig: ein weiteres Team.

Wie ein KI-Team zusammenarbeitet#

Ein KI-Team ist mehr als mehrere Assistenten nebeneinander. Bei größeren Aufgaben teilen die Mitarbeiter die Arbeit auf: Einer sammelt Daten, ein zweiter prüft sie, ein dritter bereitet das Ergebnis auf. Innerhalb eines Teams läuft das nacheinander. Gleichzeitig arbeiten erst mehrere Teams, etwa wenn drei Teams verschiedene Vergabeplattformen durchsuchen.

Ein typischer Ablauf sieht so aus:

  1. Aufgabe stellen. Sie beschreiben das Ziel, so wie Sie es einem neuen Kollegen erklären würden.
  2. Aufteilen. Das Team zerlegt die Aufgabe in Teile und verteilt sie nach Rollen.
  3. Erledigen. Die Mitarbeiter arbeiten nacheinander in der Umgebung des Teams.
  4. Zusammenführen. Die Ergebnisse werden geprüft und zu einer Übersicht, Tabelle oder einem Entwurf zusammengeführt.
  5. Nur bei Bedarf fragen. Zahlungen, Nachrichten an Unbekannte, Veröffentlichungen und Löschungen warten auf Ihr Ja.

Welche Rollen gehören in das erste KI-Team?#

Gute Rollen haben eine klare Grenze: Man kann in zwei Sätzen sagen, wofür der Mitarbeiter zuständig ist und wofür nicht. Für kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland haben sich diese Rollen bewährt:

RolleTypische AufgabenWo arbeitet der Mitarbeiter
BuchhaltungsassistenzBelege sammeln, benennen, für den Steuerberater bereitstellenPostfach, Lieferantenportale, DATEV Unternehmen online im Browser
Marktplatz-PflegeListings, Preise, Bestände, KäuferfragenAmazon Seller Central, OTTO Market, Kaufland im Browser
VertriebsrechercheZielfirmen und Ansprechpartner finden, CRM pflegenFirmenwebsites, Unternehmensregister, CRM im Browser
AusschreibungsanalyseVergaben finden, Unterlagen zusammenfassen, Fristen überwachenservice.bund.de, DTVP, TED
Office-AssistenzDaten aus E-Mails in Tabellen übertragen, Berichte aus Portalen ziehenExcel, Word, Postfach, Kundenportale

Alle Rollen finden Sie im Katalog der KI-Mitarbeiter, fertige Zusammenstellungen für ganze Abteilungen unter Lösungen.

So bauen Sie Ihr erstes KI-Team auf#

Starten Sie nicht mit fünf Rollen auf einmal. Ein KI-Team wächst am besten so, wie eine echte Abteilung wächst.

Schritt 1: Eine Aufgabe, ein Mitarbeiter#

Wählen Sie eine häufige, klar beschriebene Aufgabe, deren Ergebnis Sie schnell prüfen können. Notieren Sie, wie lange sie heute dauert. Beschreiben Sie Ziel, Datenquellen, Regeln und das gewünschte Format. Legen Sie ein oder zwei Beispiele für ein gutes Ergebnis bei.

Schritt 2: Zugänge sparsam vergeben#

Geben Sie dem Mitarbeiter nur die Zugänge, die er für genau diese Aufgabe braucht, am besten eigene Benutzerkonten statt Ihrer persönlichen Logins. Prüfen Sie dabei die Anforderungen an personenbezogene Daten in Ihrem Unternehmen und klären Sie offene Fragen mit Ihrem Datenschutzbeauftragten.

Schritt 3: Zuschauen und nachschärfen#

In den ersten Tagen lohnt sich ein Blick auf den Bildschirm des Mitarbeiters. Im Kundenbereich sehen Sie Bildschirmfotos, die sich alle paar Sekunden aktualisieren, dazu ein Protokoll aller Aktionen. Jede Korrektur formulieren Sie als Regel, dann gilt sie ab sofort.

Schritt 4: Zweite Rolle dazunehmen#

Läuft die erste Aufgabe stabil, kommt eine benachbarte Rolle dazu. Wer Belege sammelt, bekommt Unterstützung beim Abgleich der Kontoauszüge. Wer Ausschreibungen findet, bekommt einen Kollegen, der die Unterlagen zusammenfasst.

Wie behalten Sie die Kontrolle über das KI-Team?#

Die wichtigste Frage jeder Geschäftsführung lautet: Was passiert, wenn die KI etwas falsch macht? Deshalb ist Kontrolle auf mehreren Ebenen eingebaut.

  • Nachvollziehbarkeit. Für jeden Mitarbeiter sehen Sie Bildschirmfotos seiner Umgebung und ein Aktionsprotokoll. Sie können eine Aufgabe jederzeit anhalten.
  • Fragen nur, wenn es zählt. Zahlungen, Nachrichten an Unbekannte, Veröffentlichungen in Ihrem Namen und Löschungen warten auf Ihr Ja. Alles außer Zahlungen lässt sich mit «Nicht mehr fragen» abschalten.
  • Minimale Rechte. Die Marktplatz-Pflege sieht kein Online-Banking, die Vertriebsrecherche keine Buchhaltung.
  • Menschliche Grenzen. Captchas umgeht die KI nicht, Codes für die Zwei-Faktor-Anmeldung gehen an eine verantwortliche Person. Elektronische Signaturen und Zahlungsfreigaben bleiben immer beim Menschen.

Was kostet ein KI-Team?#

Abgerechnet wird pro KI-Team. Zum Ausprobieren gibt es den kostenlosen Tarif Start mit einem Mitarbeiter im Chat, allerdings ohne eigene Windows-Umgebung. Im Tarif SUPER II kostet ein Team 24 000 ₽ (≈ 255 $) im Monat, im Tarif Mehrere Teams ab 5 Teams 21 600 ₽ (≈ 225 $) pro Team. Ab 20 Teams gibt es Enterprise mit individuellen Konditionen. Alle Details stehen auf der Seite Preise.

Ob sich das rechnet, hängt davon ab, wie viele Stunden Routine das Team übernimmt. Vergleichen Sie die Kosten pro Team mit den internen Kosten der Stunden, die heute in diese Aufgaben fließen. Geben Sie dem KI-Team deshalb lieber einen ganzen Arbeitsbereich als eine einzelne Kleinigkeit.

Wann sich ein KI-Team besonders lohnt#

Ein einzelner KI-Mitarbeiter ist ideal für eine klar umrissene Aufgabe. Ein Team lohnt sich, wenn mehrere Bereiche gleichzeitig unter Routine leiden oder wenn eine große Aufgabe schneller fertig sein muss:

  • Sie haben offene Stellen im Büro und finden keine Fachkräfte. Mehr dazu im Beitrag KI-Mitarbeiter für den Mittelstand.
  • Sie verkaufen auf mehreren Marktplätzen und die Pflege frisst Ihre Abende.
  • Monatsabschluss, Angebote und Recherche fallen in dieselben Wochen.
  • Sie wollen Ausschreibungen systematisch beobachten, statt sie zufällig zu entdecken.

Wie ein KI-Mitarbeiter technisch am Computer arbeitet, lesen Sie im Beitrag KI-Agent am Computer.

So starten Sie#

  1. Wählen Sie eine Aufgabe, die alle im Büro nervt.
  2. Registrieren Sie sich kostenlos, ohne Kreditkarte, der Start dauert etwa fünf Minuten.
  3. Wählen Sie eine passende Rolle aus dem Katalog und beschreiben Sie die Aufgabe in Ihren eigenen Worten.
  4. Beobachten Sie die erste Woche und entscheiden Sie dann, welche Rolle als Nächstes ins Team kommt.

Fertige Teams für Vertrieb, Buchhaltung und Onlinehandel finden Sie unter Lösungen.

Häufige Fragen

Was ist ein KI-Team für Unternehmen?
Mehrere KI-Mitarbeiter mit festen Rollen, zum Beispiel Buchhaltungsassistenz, Vertriebsrecherche und Marktplatz-Pflege. Das Team arbeitet in seiner eigenen Windows-Umgebung und übernimmt gemeinsam die Routine einer ganzen Abteilung.
Was ist der Unterschied zwischen einem KI-Mitarbeiter und einem Chatbot?
Ein Chatbot antwortet im Chatfenster. Ein KI-Mitarbeiter öffnet selbst Browser, Excel, Postfach und Kundenportale, erledigt die Aufgabe Schritt für Schritt und liefert ein fertiges Ergebnis.
Wie viele KI-Mitarbeiter braucht ein kleines Unternehmen am Anfang?
Meist reicht einer für eine klar umrissene Aufgabe. Sobald diese stabil läuft, kommen weitere Rollen dazu, wir empfehlen bis zu drei Mitarbeiter pro Abo. Der Tarif Mehrere Teams lohnt sich ab fünf Teams.
Kann ein KI-Team ohne Rückfrage E-Mails verschicken?
An Ihre eigenen Kontakte ja. Vor E-Mails an Unbekannte fragt es nach, ebenso vor Zahlungen, Veröffentlichungen in Ihrem Namen und Löschungen. Alles außer Zahlungen lässt sich mit «Nicht mehr fragen» abschalten.
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